1. Bundesliga 2015

Der 1. Spieltag der beiden Herren und Damen Bundesligen wurde am vergangenen Wochenende im Center Parc in Medebach gespielt. In der Tennishalle des Parcs gingen 80 Teams aus ganz Deutschland auf Punktejagd.

Der TFC Bliesen zeigte an diesem Wochenende zwei Gesichter. Am Samstag gelang ihnen nicht sonderlich viel und man musste in den 4 Spielen 3 Niederlagen einstecken und konnte nur 1 Unentschieden verbuchen. Sonntags hatte sich die Mannschaft dann gefunden und man konnte gegen WIesbaden und Staufenberg zwei klare Siege einfahren, wobei der Erfolg gegen Wiesbaden schon ein besonders lobenswerter ist. Im letzten Spiel des 1. Spieltages zeigte sich wieder der andere TFC Bliesen und man musste eine vermeidbare Niederlage gegen TFC Klein Zimmern hinnehmen. Bliesen hat nun den geliebten Platz 8 mit 5 Zählern erreicht, den es im August zu verteidigen gilt.

Ergebnisse:
TFC - Foos Club Köln 6:6
TFC - Bears Berlin 2:10
TFC - Supersonic Berlin 5:7
TFC - TFBS Koblenz 4:8
TFC - Wild Card Wiesbaden 8:4
TFC - TFC Staufenberg 8:4
TFC - TFC Klein Zimmern 5:7

Eingesetzte Spieler:

Frank Georg, Stephan Sträßer, Holger Mersdorf, Marco Schmidt, Pascal Pütz, Patrick Didion, Peter Thiry

Quelle. STFV



Bundesliga 2013
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Bundesliga

In der 1. Bundesliga spielen insgesamt 24 Mannschaften um den Titel "Deutscher Mannschaftsmeister".

Bis zum Jahr 2007 wurde auf der Deutschen Meisterschaft noch "Multitable" gespielt, d.h. jede Mannschaft hat an ihrem Spieltisch des wöchentlichen Ligabetriebs gespielt. Mit dieser Reglung konnten saarländische Vereine nahezu jedes Jahr den Titel "Deutscher Meister" erringen. Diese saarländische Übermacht wurde im Jahr 2008 schlagartig beendet, nachdem der DTFB mit 2 Tischpartner kooperierte die die Spieltische bereitstellten. Leider waren beide Tische "Soccertische" und somit weit entfernt von der Spieltechnik der saarländischen Hansberggemeinde. Seitdem war ein "Nichtabsteigen" schon ein großer Erfolg gegen die Soccergemeinde die seit mehreren Jahrzehnten an einem solchen Tisch spielen.

Im Jahr 2011 wendete sich die Bundesliga wieder Richtung Multitable. Jedem Tischhersteller wurde, insofern eine Tischpartnerschaft mit einem Landesverband eingegangen wurde, die Bundesliga wieder geöffnet. Dadurch können die saarländischen Teams zwar nicht am Hansberg, jedoch an dem ähnlichen Bonzini ihre Heimspiele absolvieren. Dies führt wieder zu spannenden, sportlich fairen Vergleichen.

Im Jahr 2011 wurde unsere Mannschaft durch diese neue Tischpartnerschaft mit Bonzini auch auf Anhieb 6.

Im Spieljahr 2009 hat sich unsere Mannschaft für die 1. Bundesliga qualifiziert.

Bisherige Ergebnisse 2.Bundesliga:

2005 13. Platz
2006 7. Platz
2008 10. Platz

Bisherige Ergebnisse 1.Bundesliga:

2009 21. Platz
2010 19. Platz
2011 6. Platz
2012 20. Platz


1.Bundesliga 2012

Unsere Bundesligamannschaft spielte am 18./19.08. in Bonn um den Verbleib in der höchsten, nationalen Spielklasse.
Die Mannschaft bestand an diesem Wochenende aus den Spielern:

  • Helmut Balzer
  • Stephan Sträßer
  • Holger Mersdorf
  • Dirk Schepper
  • Thilo Klemm
  • Frank Georg


Nach dem unerwarteten Fehlstart, am ersten Bundesligawochenende im März in Staufenberg, konnte das sportliche Ziel nur noch Klassenerhalt heißen und möglichst, mit einem 8. Platz in der Gruppenphase, den nervenaufreibenden Endspielen um den Klassenerhalt zu entkommen.

Bereits im ersten Gruppenspiel am Samstag gegen die Topfavoriten aus Wiesbaden wurde aber schon klar, dass wir ein echtes Problem zu erwarten hatten. Stephan hatte sich zwei Tage vorher verletzt, war aber nach Arztbesuch und spezieller Tapetechnik optimistisch, dass er einigermaßen schmerzfrei das Wochenende überstehen kann. Für die Mannschaft war dies eine frohe Kunde da ansonsten die Gefahr bestand, gar nicht in Bonn antreten zu können. 6 Spieler ist die Mindestanzahl um die Spiele zu absolvieren. Mit nur 5 Spielern muss man leider schenken und ist somit automatisch abgestiegen. Stephan konnte seine Spiele leider nur unter großen Schmerzen bestreiten und war dadurch natürlich nicht in der Lage sein Potential abzurufen. Trotzdem hielt er bis zum letzten Gruppenspiel am Abend durch und hatte auch großen Anteil an dem Sieg gegen Karlsruhe der eigentlich zum Verbleib auf Platz 8 reichen sollte. Voraussetzung für den Verbleib auf dem 8.Platz war allerdings ein Sieg der topbesetzten Mannschaft aus Göttingen gegen unseren direkten Konkurrenten aus Ingolstadt. Ein "unerklärlicher Schwächeanfall" der Göttinger Mannschaft bescherte allerdings den Ingolstädter den Klassenerhalt und uns das Abrutschen auf Platz 9 und somit die Endspielphase um den Verbleib in der ersten Liga. Erstaunlich war die Lockerheit der Ingolstädter und der Spaß den die Mannschaft in einem solch wichtigen Spiel mit ihren Gegnern hatten. Der krönende Abschluss war dann noch ein "Dankeslied" an Göttingen nachdem der Sieg eingefahren war. Ein Schelm wer Böses denkt.. Beim nächsten Mal vielleicht etwas unauffälliger! Wir waren auch noch vor Ort!!

Noch am späten Abend wurde Marco Schmidt angerufen der sich spontan bereit erklärte am nächsten Tag noch anzureisen um Stephan, der mittlerweile schon Schweißperlen vor Schmerzen auf der Stirn hatte und kreidebleich war, zu ersetzen. Riesen Dank an Marco und auch an Dickel (Frank Feidt) der sich ebenfalls als "Feuerwehrmann" anbot!!

Am Sonntag morgen stand dann eine schwere Aufgabe auf dem Programm. Aus den je vier letzten Mannschaften jeder Gruppe müssen 3 absteigen. Das bedeutet aber auch, dass man mit einem Sieg im ersten ko-Spiel bereits den Abstieg verhindern kann. Unser Gegner hieß allerdings Kulmbach, die am Vortag bereits Braddock Burbach in Verlegenheit brachten und nur ein Tor mehr im letzten Satz für ein Unentschieden gegen den Mitfavoriten benötigt hätten. Trotz 5:2 Führung hieß der Sieger letztendlich doch Burbach. Wir waren also vorgewarnt, dass dies kein Spaziergang werden wird. Mit hoher Konzentration und Siegeswillen wurde Kulmbach dann doch relativ ungefährdet besiegt. Wir waren in diesem Spiel ständig in Führung. Erstaunlich war trotzdem die Leistungsfähigkeit der Kulmbacher an unserem Bonzini, allerdings auch die Heimschwäche an ihrem Leo-Tisch. Somit hatten wir dann doch relativ humorlos und unspektakulär das Abstiegsgespenst abgeschüttelt und konnten locker in die bedeutungslosen Platzierungsspiele übergehen bzw in Spielpausen die spektakulären Auftritte von Braddock Burbach mitverfolgen.

Die Burbacher sorgten an diesem Wochenende für die heißesten Spiele auf ihrem Weg ins Finale mit meistens ca 100 Zuschauer rund um die Tische. Im Viertelfinale gegen München ging es in die Verlängerung und gegen Wiesbaden im Halbfinale konnte sogar ein 7:1-Rückstand noch im letzten Satz in einen Sieg gedreht werden. Als die "FINALE..!!!" -Gesänge nach dem Sieg angestimmt wurden, wurde vielen Saarländern bewusst, welch ein gigantisch großer Schritt die STFV-Mitgliederversammlung 2011, mit der Zulassung des Bonzini im Spielbetrieb und der damit verbundenen Tischpartnerschaft des DTFB mit Bonzini war. Das Saarland, vertreten durch Braddock Burbach, ist wieder konkurrenzfähig!

Der Tisch war somit in der beeindruckenden Final-Arena der Firma Gauselmann gedeckt. Finale gegen den Titelverteidiger aus Hannover, bzw gegen die deutsche Nationalmannschaft, da diese Mannschaft ausschließlich aus Nationalspielern besteht. Jedem war aber auch klar, dass es einer besonderen Leistung und optimalem Spielverlauf, ähnlich der Spiele gegen München und Wiesbaden, bedurfte um diese Übermacht aus Hannover zu schlagen.

Leider erwischte Burbach keinen guten Start und musste sich am Bonzini jeweils knapp gegen die Mulitablespezialisten aus Hannover geschlagen geben. Dadurch bekam Hannover natürlich immer größere Sicherheit und Burbach musste den konzentrationsintensiven Spielen im Viertel- und Halbfinale Tribut zollen. Burbach kam nicht mehr ran und musste sich leider doch recht klar geschlagen geben. Trotzdem eine unglaubliche Leistung von Braddock Burbach und tolle, emotionale Spiele. Herzlichen Glückwunsch zum 2.Platz!!

Der OTC Ottweiler spielte im Prinzip das ganze Wochenende um die "goldene Ananas". Am Ende war der 11. Platz von 24 Mannschaften sicher und somit eine recht ordentliche Leistung für das Team rund um Teamchef Wolle Lawall. Glückwunsch auch nach Ottweiler!

In der 2.Bundesliga konnten sich der TFC Ludweiler und FriBi ebenfalls in die nächste Saison retten. Wenn auch bei FriBi, wie im Vorjahr, denkbar knapp erst im letzten Spiel.

Für die nächste Saison wollen sich offensichtlich einige Spitzenmannschaften aus der Landesliga für die 2.Bundesliga qualifizieren. Ich hoffe, dass einige Mannschaften wieder den Sprung in den nationalen Wettbewerb wagen. Genügend Potential ist vorhanden.


 








 
 
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